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Heilpflanzen

Heilpflanzen werden wegen ihres Gehaltes an Wirkstoffen zur Linderung von Krankheiten eingesetzt. Bitte sehen Sie sich die Pflanzen aus meinem Garten und die entsprechenden Beschreibungen an.


Alchemilla - Frauenmantel

Ein Rosengewächs mit Rosettenkelchblättern, in welchen sich der Morgentau sammelt. Blüht gelb von Mai bis September. Als Tee bei Frauenbeschwerden in der Pubertät bei zu starken Blutungen, bei Hautunreinheiten und in den Wechseljahren.

Arnica montana - Arnika

Ein Korbblütler. Blüht von Juni bis August.Bei jeder Verletzung, Zerrung, Verstauchung z. B. als Öl oder Tinktur äußerlich auftragen und innerlich in Tropfen oder homöopathischen Kügelchen (Globuli). Vorsicht bei Allergien auf Korbblütler! Dann kann Arnica nur homöopathisch oder spagyrisch angewandt werden.

Achillea millefolium - Schafgarbe

Ein Korbblütler mit gefiederten, lanzettartigen Blättern. Blüht schmutzigweiß bis leicht rosa von Juni bis Oktober. Als Tee zus. mit Frauenmantel (Alchemilla) bei Menstruationsbeschwerden, zur Anregung der Verdauung bei Leber -Gallebeschwerden.

Angelica archangelica - Engelwurz

Ein Doldengewächs, das bis zu 2 m hoch wird mit dickem Stengel. Blüht weißlich in Doppeldolden von Juli bis August. Als Tee oder Tinktur gut bei Verdauungsbeschwerden, bei zu viel u. zu fettem Essen. Oft mit anderen Bitterstoffen gemischt. Vorsicht Verwechslungsgefahr mit giftigem Schierling!

Betula pendula - Birke

Die Birke oder Hängebirke wird bis zu 25 m hoch, sie hat eine weißliche Rinde. Blüht von April bis Mai. Anwendung als Tee ( Blätter) bei Wasseransammlungen, Nieren-Blasenbeschwerden, Rheuma und Gicht.

Urtica dioica und urens - Brenn-Nessel

Diese ausdauernde Pflanze, ein Bennnesselgewächs besitzt Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Deshalb ist sie auch geeignet, um nesselartige Hautausschläge zu behandeln, Gelenkentzündungen und rheumatische Beschwerden, sowie Nierenerkrankungen.

Pulsatilla vulgaris - Gemeine Küchenschelle

Die Küchen- oder Kuhschelle ist ein Hahnenfußgewächs. Sie ist behaart und blüht blau-violett meist auf Kalk von März bis Mai.Sie wird in der Homöopathie eingesetzt.

Vorsicht: Die Pflanze ist giftig und geschützt.

Aegopodium podagraria - Giersch, Geißfuß

Früher bei Rheuma und Gicht eingesetzt. Heute zählt er zu den berühmten Frühlingskräutern, die roh im Salat oder Kräuterquark verzehrt werden und geschmacklich sehr gut sind. Erinnert etwas an Petersilie. Enthält u.a. auch viel Vitamin C .

Capsella bursa pastoris - Hirtentäschel

Ist ein Kreuzblütler mit grundständiger Blattrosette, kleinen herzförmigen Blättchen am Stiel und weißen Blütchen an der Spitze. Das ganze Kraut wird als Tee verwendet u.a. bei Menstruationsbeschwerden, zur Blutstillung, bei Ekzemen und Blutdruckregulierung.

Sambucus nigra - Schwarzer Holunder

Wird im Norden auch als Fliederbusch bezeichnet, kann über 7 m hoch und 20 Jahre alt werden. Die weißlichen Blütenrispen duften herrlich ab Mai. Sie werden als schweißtreibender und schleimlösender Tee bei Fieber und Erkältung getrunken oder als Hollerküchlein im Pfannkuchenteig gegessen.

Humulus lupulus - Hopfen

Ein kletterndes bis 6 m hohes Hanfgewächs. Heilpflanze des Jahres 2007! Triebe sind rechtswindend mit Kletterhaarenbesetzt.Männliche Blüten in lockeren, rispenartigen Blütenständen grünlich u. weibliche Blüten in zapfenartigen, gestielten Blütenständen. Beides auf verschiedenen Pflanzen.

Calendula - Ringelblume

Asternartiger Korbblülter mit behaarten Laubblättern und ab Juni mit hellgelben bis orangefarbenen Blüten, die unangenehm riechen. Bekannt ist die Ringelblumensalbe, die aus den Blüten hergestellt wird und entzündungshemmend äußerlich angewendet wird. Innerlich ist die Blüte eine Schmuckdroge für Tee.