Stimmungsschwankungen

Einmal Himmel hoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt zu sein? Kennen Sie das auch?

Das sind Anzeichen für unsere Hoch- und Tiefgefühle im Alltag, einfache Stimmungsschwankungen, Gemütszustände, die viele Gründe haben aber noch keine Depression ausmachen.

Stimmungen unterscheiden sich von Gefühlen dadurch, dass sie zeitlich länger ausgedehnt erlebt werden. Stimmungen spielen eine Rolle in der Motivation. Bei trüber Stimmung wirkt die Welt „grau in grau“, genauso wie bei schlechtem Wetter die Stimmung oft „trüb“ ist. Unsere Stimmung kann freudvoll sein, optimistisch, pessimistisch, melancholisch(traurig oder heute auch bereits als depressiv bezeichnet) oder auch bedrohlich, z. B. durch Angst.

Stimmungsschwankungen werden von fast allen Menschen alltäglich einmal erlebt. Sie sind ungefährlich. So wie sie kommen so gehen sie auch wieder und ein paar Tage später erinnert man sich nicht mehr daran.
Stimmungsschwankungen betreffen unsere Psyche. Es ist ein Zustand, der eine Person zuerst extrem glücklich macht und wenig später umschlagen kann in eine extreme Niedergeschlagenheit und manchmal sogar Aggressivität.

Die Stimmung verändert sich innerhalb weniger Sekunden oder Minuten von einem Extrem zum anderen.
Stimmungsschwankungen können alleine auftreten aber auch begleitend zu einer Erkrankung.

Sehr häufig machen sich erst andere Symptome auf körperlicher oder psychischer Ebene bemerkbar. Wir finden Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Müdigkeit, Gewichtsschwankungen oder Potenzprobleme.
Auch Antriebslosigkeit, Konzentrationsmangel oder Traurigkeit können typische Anzeichen bei Stimmungsschwankungen sein.

Wann treten Stimmungsschwankungen auf?
Unter Stress und Überforderung treten sehr häufig Stimmungsschwankungen auf. Meist finden sich hier die oben angeführten Begleitsymptome.
Lebenssituationen und zwischenmenschliche Beziehungen oder auch die Jahreszeit(Herbst/Winter) können ebenfalls dazu führen. Hierbei spielt das Erdmagnetfeld, das im Herbst schwächer wird und unser Körper dadurch mehr Energie benötigt, eine große Rolle.
Stimmungsschwankungen können aber auch in körperlichen Ursachen zu finden sein.

Wir kennen alle die regelmäßigen Stimmungsschwankungen durch hormonelle Einflüsse bei der Frau, sei es während der Regelblutung oder durch die Einnahme der Pille, nach Geburten oder in den Wechseljahren, wenn die Frauen Achterbahn der Gefühle fahren! Genau so wie bei den Männern, wenn sich die hormonelle Situation im Alter ändert.

Auch eine Schilddrüsenüberfunktion – verursacht durch einen sog. heißen Knoten in der Schilddrüse, der vermehrt Hormone produziert und nicht mehr auf die

übergeordnete Steuerung der Hypophyse reagiert – kann Stimmungsschwankungen auslösen, genauso wie bestimmte Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse.
Ein übermäßiger Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Zigaretten ist auch als möglicher Auslöser in Betracht zu ziehen, bzw. wenn es nach Aussetzen zu Entzugserscheinungen kommt.

Erkrankungen im Gehirn, wie ein Tumor, beeinflussen entweder durch den Druck im Schädelinneren oder auch durch zuviel oder zuwenig Hormonausschüttung ebenfalls die Stimmung. Oft sind dies gutartige Tumore
in der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse, einem übergeordneten Organ zur Hormonsteuerung.

Bei Kindern und Jugendlichen finden wir die Stimmungsschwankungen oft auch durch hormonelle Einflüsse.

Ein weiteres großes Gebiet für Stimmungsschwankungen finden wir beim Burnout- Syndrom, von dem wir heute Tag für Tag hören. Die Menschen sind „ausgebrannt“, erschöpft, überlastet, können keinen Gang mehr zurückschalten. Hier finden wir meistens mehr die depressive Stimmung.

Auch bei der Alzheimer Erkrankung finden wir verschiedene Stimmungslagen von hoch bis betrübt.

Die bipolaren Störungen, früher auch unter manisch/depressiver Erkrankung bekannt oder die affektiven Störungen sind ebenfalls von Stimmungsschwankungen beeinflusst. Sie treten dort phasenweise auf, d.h. die Menschen weisen sowohl Stimmungen im Normalbereich auf als auch depressive oder manische, d.h. sie sind entweder überschwänglich freudig, schlafen wenig, sind sehr arbeitsaktiv oder verkriechen sich und sind zu nichts zu bewegen. Diese Menschen vertrauen nicht auf ihre starken, emotionalen Energien. Sie sind zu hart zu sich selbst und lassen die Harmonie in ihrem Leben nicht zu.

Dies kann verschiedene Ursachen von Verlust oder Trennung, Medikamenteneinnahme bis hin zu erblichen Ursachen haben. Darauf möchte ich heute nicht näher eingehen.

Auch die Borderline(„Grenzlinie“) Störung ist emotional instabil. Sie ist gekennzeichnet durch Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen und weist oft auch ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst – ein selbstverletzendes Verhalten – auf. Sie ist eher von der Depression geprägt.

Bei ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Störungen) sind Stimmungsschwankungen an der Tagesordnung. Sie können hier oft auch in Aggressionen ausufern.

Im Prinzip kann jede körperliche Störung auch Stimmungsschwankungen auslösen.

Schulmedizinisch werden Stimmungsschwankungen oft medikamentös behandelt. Es sollte jedoch unbedingt evt. auch ein psychotherapeutisches Gespräch stattfinden – zur Ursachenfindung und um den Patienten zu ermöglichen, ihren Stress besser abzubauen, Probleme mit Mitmenschen realistisch und optimistisch zu sehen und Wege zur positiven Lebenseinstellung zu finden.

Ein allgemein gesunder Lebensstil mit Bewegung an der frischen Luft und guter Ernährung sorgt für einen gesunden Körper, verbessert das Wohlbefinden und hilft,

Erkrankungen sowohl im körperlichen als auch im psychischen Bereich vorzubeugen. Sich rechtzeitig eine Auszeit gönnen!

Vorbeugend können VegetoDynamische Ganzkörperbehandlungen dazu beitragen, an seine innere Kraftquelle zu gelangen, Veränderungen im Umfeld wahrzunehmen und besser zu ertragen.
Unterstützend verbessert die Licht-Energie-Arbeit die eigene Energiesituation um ein Vielfaches und lässt uns auch Veränderungen auf der Erde besser akzeptieren und den Sinn des Lebens verstehen.